1949 - 1953
Hauptmann Josef Schalk mit seinem Stellvertreter Max Gerstl begannen 1949 mit der Planung des Rüsthausneubaues. Die Geldmittel wurden wie folgt aufgebracht:
S 20.000,- von der Tombola im Mai 1950, S 10.000,- Steiermärkische Landesregierung, sowie Kameradenarbeit im Werte von S 30.000,- (je Mann 3 Tage). Der Bau war im Jahre 1952 vollendet und kostete S 80.000,-.
1953 Am 1. März 1953 legte Hauptmann Schalk sein Amt zurück. Die Neuwahl ergab als Hauptmann Max Gerstl und als Stellver-treter Stefan Karaus "Als Schriftführer wurde Hans Hauben-hof er bestellt,
Am 27 Juni 1954 erfolgte die Abhaltung des Bezirksfeuerwehrtages in Sinabelkirchen. Als Ehrengäste konnten begrüßt werden: Bezirkshauptmann Hofrat Dr Tieber, RR. Dr. Bauer und Landeskursleiter der Feuerwehrschule a.D. Anton Waldert. Den Höhepunkt dieser Veranstaltung bildete die Auszeichnung der Brüder Valentin und Josef Spirk mit dem "Goldenen Leistungsabzeichen" für die im Dezember des Vorjahres durchgeführte Lebensrettung zweier Brunnenarbeiter aus einem 13 Meter tiefen Brunnen in Frösauberg. Anläßlich der Jahreshauptversammlung, am 19. Februar 1956 erfolgte die Neuwahl der Wehrleitung Hauptmann Max Gerstl, Stellv. Valentin Spirk jun.
1958 Am 20. 2. 1958 erfolgte der Ankauf eines gebrauchten LLF8 um S 30.000-. In diesem Preis waren noch mehrere Ausrüstungsgegenstände enthalten. Die Wehr hatte ab diesem Tag das erste geschlossene Löschfahrzeug, Marke Mercedes. Am 18. März 1958 wurde die seit. 1929 im Dienst gestandene Kernreiterpumpe an Wetzawinkel verkauft. Gleichzeitig erhielt Wetzawinkel den Bespannmannschaftswagen mit einigen sonstigen Ausrüstungsgegenständen zum Preis von S 4.880,-.

Unsere Wehr folgte auch dem Ruf zum Katastropheneinsatz, am 16. 8. 1958 in die Breitenau. Schwere Unwetter verwüsteten das Tal. Zur Soforthilfe veranstaltete unter der Leitung unseres sehr rührigen jungen Hauptmannstellvertreters Valentin Spirk, eine Gemüse- und Pflanzensammlung. Am 18. August d.J. fuhr unser LLF 8 voll mit Gemüse beladen in die Breitenau. Dort als erstes Hilfsgut eingelangt, wurden die Kameraden mit unserem Bürgermeister Florian Oberer herzlichst begrüßt.
1959 Anläßlich unseres Sommerfestes, am 23. 8. 1959 erfolgte die Auszeichnung der im Katastropheneinsatz gestandenen Kameraden mit der neu geschaffenen Hochwassermedaille. Bezirkhauptmannstellvertreter Dr. Brumen zeichnete folgende Kameraden aus:
Valentin Spirk, Willi Karaus, Josef Schlager, Adolf Spirk, Josef Marx, Karl Manninger, Johann Gimpl.
1960 Am 1. Februar 1960 ernannte Bezirksfeuerwehrkommandant Franz Zeltner den Schriftführer und Kassier unserer Wehr zum Abschnittskommandanten des Abschnittes V.
Unter persönlichem Einsatz von AK Haubenhofer und Hptm-Stellv. Valentin Spirk erfolgte im Frühjahr 1960 die Gründung einer Jugendfeuerwehr. Zwar gab es schon 1957 eine Jugendwehr, doch seit 1960 besteht in der Wehr laufend eine Jugendgruppe. Die Ausbildung erfolgte vorerst durch Hptm.Stellv. Valentin Spirk.
1962 unter Hauptmann Max Gerstl erfolgte am 1. 12. 1962 der Kaufabschluß mit der Fa. Rosenbauer über ein leichtes Löschfahrzeug LLF 8 Opel 1,9 t. zum Kaufpreis von S 151.450,-. Die Geldmittel wurden wie folgt aufgebracht: S 32.000,"- Landesregierung, S 45.000,- aus der Wehrkasse und S 77.000,- von der Gemeinde Sinabelkirchen mit Zuschüssen von den Gemeinden Unterrettenbach und Frösaugraben.
1964 Am 7. Juni 1964 erfolgte die Indienststellung des neuen Löschfahrzeuges (Lautsprecheranlage am LLF 8 wurde am 1. 4. 1964 installiert). Zu diesem Feste waren erschienen:
Bez. Feuerwehrkommandant Franz Zeltner, AK. Peritsch Ilz, sowie die Bürgermeister Gspandl, Rodler und Rosenberger. Pfarrer Anton Kropf nahm die Fahrzeugsegnung vor.

 

 

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