1965 Eine Gruppe nahm am 1. Leistungsbewerb nach den Bundeseinheitlichen Bestimmungen in Hartberg teil. Das Leistungsabzeichen in Bronze wurde erworben.

1966 Hauptmann Max Gerstl legte sein Amt aus Gesundheitsgründen zurück. In der außerordentlichen Hauptversammlung, am 14.5.66 erfolgte die Neuwahl der Wehrleitung. Zum Hauptmann wurde Valentin Spirk jun., zum Stellvertreter Adolf Loipersböck gewählt.

Mit Hauptmann Spirk, kräftig unterstützt von AK Haubenhofer und seinen Chargen, begann ein richtiger Aufschwung und Modernisierung der Wehr. Im Mai war der Löschwasserbehälter in Lugendorf fertiggestellt. Im September 1966 wurde über die Fa. Rosenberger ein Greifzug angeschafft. Im Zusammenwirken mit dem Roten Kreuz erfolgte im November d.J. ein "Erste
Hilfe-Kurs". 12 Feuerwehrkameraden nahmen daran teil, Vortragender: Dr. Tröster und Zgfr. Deutsch aus Gleisdorf.
1967 Im März 1967 wurde der Ankauf von zwei Funkgeräten beschlossen. Die Einschaltung erfolgte am 13.10.1967.
1968 wurde ein Mehrsweckfahrzeug ein Puch Haflinger angeschafft.
am 25. Aug. 1968 wurde dieses Fahrzeug in den Dienst gestellt. Der Kaufpreis betrug S 80.000,--. Hievon leistete die FF-Sinabelk S 38.000,-- die Gemeinde S 20.000,-- und die Landesregierung S 20.000,--. Die Segnung nahm Pfarrer Matthias Zöhrer vor. 10 Feuerwehren und zahlreiche Festgäste, unter anderen als Patin Frau Volkschulhauptlehrerin Hilde Senker, Bez. Hauptmann Stellvertreter Dr. Brumen, Bez. Feuerwehr Kdt. Schafler u.a. halfen das Fest verschönen.
1970 Anläßlich des Abschnittstreffen in Sinabelkirchen wurde eine neue TS Automatic 75 V in den Dienst gestellt. Kaufpreis S 40.700,- S 14,000,- Beihilfe, S 19.000,- Eigenleistung der Wehr und der Rest von der Gemeinde. In diesem Jahr wurde auch der Löschwasserbehälter in Kaiserberg errichtet.
1971 Frau Maria Hofer wurde für Ihre 25-jährige Tätigkeit als Mehlspeisköchin für die FF Sinabelkirchen geehrt.
Am 22.8.1971 war Sinabelkirchen der Austragungsort des 2. Bezirkspokalleistungsbewerbes. 60 Wettkampfgruppen beteiligten sich.
Für die im Juli vom starken Hagelschlag betroffene Gemeinde Markt Hartmannsdorf organisierte die Feuerwehr Sinabelkirchen eine Gemüsesammelaktion, Der Erfolg war sehr groß. Ein Löschwasserbehälter beim Besitzer Klausz Franz wurde errichtet.
1973 Landesfeuerwehrref. LdR. Pelzmann besichtigte unser Rüsthaus. Bei der anschließend erfolgten Aussprache wegen eines Tankwagenkaufes erfolgte die Zusage eine Beihilfe von S 300.000,--. In der Gemeinderatssitzung vom 11.5.1973 wurde dann der Beschluß zum Ankauf eines Tanklöschwagens TFL 2000 Steyr 590 Trupp zum Preise von S 620.000,- gefaßt.
Die Jugendfeuerwehr wurde von der FF Schulenburg BRD zu einem intern. Jugendlager einngeladen. Die Jungmänner wurden von der Wehr Schulenburg Leine bestens versorgt.
Vom 18, zum 19.Aug. 1973 nahm die Wehr im 4. Zug der F.u.B. Bereitschaft Weiz an der Großeinsatzübung in Feistritzwald teil, um Mitternacht erfolgte die Niederbrennung von Fratten, Jung - und Hochwald war zu schützen. Die Männer von 4 Zügen der F.u.E.-Bereitschaft Weiz sowie 3 Züge der F.u.B.-Bereitschaft Mürzzuschlag standen bis in den Morgenstunden im Dauereinsatz.
Um die Gerätschaft der Wehr unterbringen zu können, wurde mit Beschluß vom 10.3.1973 das alte Rüsthaus,- inzwischen instand- gesetzt und um einen Preis von S 10 000.-- zurückerworben.
1974 Am 1 .2.1974 erfolgte die Übernahme des TLF 2000 Trupp von der Firma Rosenbauer.
Die Wehr leistete S 100.000,- aus der Wehrkasse. S 300.000,-- Beihilfe und der Rest wurde von der Gemeinde aufgebracht. Zur Aufrüstung war noch ein Betrag von S 70.000,- offen. Eine Bausteinaktion erbrachte auch diesen Rest, sodaß mit 14. Juli anläßlich des Bezirksfeuerwehrtreffens in Sinabelkirchen ein komplett ausgerüstetes Fahrzeug seinen Bestimmungen übergeben werden konnte. Funk wurde von der Fa. Elin Graz eingebaut.
Am Bezirksleistungsbewerb nahmen 72 Gruppen teil, wobei die Gruppee Sinabelkirchen den 2. Platz in der Klasse Bronze A errang. Auch konnten 15 Kameraden mit Gattinen von der Freiw. Feuefwehr Schulenburg/Leine BRD begrüßt werden. Der Kdt. unserer Wehr HBI Spirk Valentin nahm sich liebevoll unserer Gäste an; alle wurden privat untergebracht.
1975 Über Einladung der Freiw. Feuerwehr Schulenburg/Leine stattete unsere Wehr einen Gastbesuch in Schulenburg ab. In dieser Zeit vom 16.8. bis 23.8.75 wurde uns ein umfangreiches Programm geboten. Über Antrag des Bezirkfeuerwehrverbandes wurde uns ein Greifzug zugewiesen. 1976 Im Erdbebengebiet Friaul Italien war unser Tankwagen mit drei Mann 6 Tage lang eingesetzt.Gegenbesuch der Schulenburger: Feuerwehrkameraden vom 27.6. bis 5.7.1976. Ein vom HBI Spirk V. ausgewähltes Programm lief mit vollster Zufriedenheit der Gäste ab.

Da in unserer Gemeinde die Flaschenplage derart zunahm, entschlossen sich die Feuerwehrkameraden das Gebiet zu säubern bzw. alte Flaschen einzusammeln. 8000 kg Glasbruch konnte an die Glasfabrik abgeliefert werden. Mit dem Gemeinschaftsbau der Festhalle wurde begonnen. Ein Kredit in der Höhe von S 250.000,- wurde von den Vereinen: Kameradschaftsbund, Sportverein, Musikverein und der Freiw. Feuerwehr Sinabelkirchen aufgenommen.
1977 Die Feuerwehr Schulenburg kaufte für uns einen gebrauchten VW-Bus. Kameraden unserer Wehr holten das Fahrzeug in Schulenburg BRD ab. Der Ausbau erfolgte bei uns und der VW dient von nun an als MTF. Die Gesamtkosten beliefen sich ca. auf S 60.000.- wobei ein weiteres Funkgerät für den MTF angekauft wurde.
Eine zweite Sirene die auf dem Rüsthaus motiert wurde, konnte angeschafft werden. Die erste Sirene befindet sich auf dem Gemeindehaus. 1978 Mit dem Einbau der Sirenensteuerung wurde begonnen.

In der Ausschußsitzung vom 9.2.1978 gab HBI Spirk Valentin seinen Rücktritt bekannt. Gleichzeitig legte auch sein Stellvertrt. OBI Karaus Willi sein Amt zurück. Bei der am 4.3.1978 erfolgten Neuwahl wurde BM Werner Prettenhofer neuer Kommandant der Wehr. Zum Stellvertr. wurde LM Gerstl Ludwig jun. gewählt.

Die Rüsthaustore wurden durch Blechkipptore ersetzt. Anläßlich des Feuerwehrfestes wurde die Segnung des MTF VW vorgenommen. 28 Frauen von Sinabelkirchen übernahmen die Petenschaft. Mit Beschluß der außerordentlichen Wehrversammlung vom 13.5.1978 wurde Kamerad Spirk Valentin einstimmig zum EHBI ernannt.

Über Antrag des Bezirkfeuerwehrverbandes erhielt unsere Wehr eine zweite Schmutzwasserpumpe für den Bereich Sinabelkirchen. zugeteilt.

Am 18.7.1978 gingen über Sinabelkirchen und vor allem über dem Ritscheintal schwere Gewitter nieder. In Hartmannsdorf durch Hagelschlag alles vernichtet. Eine Gemüsesammelaktion der Feuerwehr Sinabelkirchen für die Betroffenen erbrachte einen großen Erfolg.

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