Vorbemerkung:

Wenn ein Verein lange Zeit erfolgreich besteht und der Sinn dieser Gründung sein Ziel erreicht hat, so denkt man dankbar an jene Männer, welche diese Gründung durchführten.
Schwierig wird es jedoch, wenn keinerlei Unterlagen von der Gründung vorhanden sind. So auch bei uns. Alle Unterlagen vor dem Jahre 1945 wurden mit größter Wahrscheinlichkeit vom damaligen Wehrhauptmann und Bürgermeister Engelbert Hammerschmid mit den Gemeindeunterlagen, bei Annahen der Kriegswalze im Feldgraben, unweit von Sinabelkirchen vergraben. Durch dass Wasser dieses Feldgrabens wurden alle Unterlagen vernichtet.


Durch einen Zufall entdeckte Frau Theresia Hammerschmid zwei große Fotos von den Feierlichkeiten anläßlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums der Freiwilligen Feuerwehr in Sinabelkirchen.
Bei diesem Fest wirkten als Ehrendamen Frau Hammerschmid und auch Frau Forstner mit.
Aus dem Bericht beider Frauen ergaben sich die ersten sicheren Unterlagen für unsere Entstehungsgeschichte.


Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Sinabelkirchen.

Der Grundstein zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Sinabelkirchen wurde im Herbst 1883 gelegt und umfaßte das Gebiet der Gemeinden: Sinbelkirchen, Egelsdorf und Untergroßau.

Die wichtigsten uns noch bekannten Gründer waren:

  • Moritz Natter (erster Wehrhauptmann

    Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Sinabelkirchen.

    Der Grundstein zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Sinabelkirchen wurde im Herbst 1883 gelegt und umfaßte das Gebiet der Gemeinden: Sinbelkirchen, Egelsdorf und Untergroßau.

    Die wichtigsten uns noch bekannten Gründer waren:

    • Moritz Natter (erster Wehrhauptmann)
    • Josef Hammerschmid sen.
    • Ludwig Schmid sen.

    Josef Hammerschmid stellte der Gründungswehr 1000 Gulden zinsenfrei auf ein Jahr zur Verfügung. Mit diesem Geld wurden die ersten Ausrüstungsgegenstände gekauft. Noch im Sommer des Jahres 1884 wurde eine mit Pferden zu bespannende Handdruckspritze in den Dienst gestellt. Die Uniform mußte sich jeder Feuerwehrmann selber kaufen.
    Hauptmann Natter zog 1906 von Sinabelkirchen weg, worauf der Kaufmann Ludwig Schmid sen. das Kommando übernahm.).
    Unter diesem Hauptmann wurde eine weitere Handdruckspritze und ein Mannschaftswagen angeschafft.
    In dieser Zeit lebte auch der große Gönner der Wehr, Wehrarzt Dr. Lutzenberger. Von folgten die Hauptleute:

    • Valentin Spirk sen.
    • Josef Hammerschmid jun.
    • Johann Rudolf
    • Valentin Spirk sen.

    In dieser Zeit besuchte, anläßlich eines Festes, der große steirische Wegbereiter im Feuerwehrwesen "Quirin" den Ort Sinabelkirchen. Unter Bürgermeister Pendl erfolgt im Jahre 1929 der Ankauf der ersten Motorspritze der Fa. Kernreiter. Bürgermeister Pendl war von auch Wehrhauptmann.

    Max Gerstl übernahm von Christian Berghold, der kurz die Wehr führte, die Wehrleitung. 1940 zur Wehrmacht einberufen, übernahmen die Wehr folgende Personen:

    • Johann Moik
    • Engelbert Hammerschmid bis Kriegsende
    • Peter Pitter

    Das erste Kraftfahrzeug, ein Dodge aus amerikanischem Armeebeständen, mit einem Kaufpreis von ÖS 6.925,-- wurde im Jahre 1948 angekauft; ebenso eine Tragkraftspritze DKW über den Landesfeuerwehrverband Graz. Die Geldmittel dazu wurden damals zur Gänze vom Gründungsfest am 15.8.1948 aufgebracht.

 

 


 

1949 - 1953
Hauptmann Josef Schalk mit seinem Stellvertreter Max Gerstl begannen 1949 mit der Planung des Rüsthausneubaues. Die Geldmittel wurden wie folgt aufgebracht:
S 20.000,- von der Tombola im Mai 1950, S 10.000,- Steiermärkische Landesregierung, sowie Kameradenarbeit im Werte von S 30.000,- (je Mann 3 Tage). Der Bau war im Jahre 1952 vollendet und kostete S 80.000,-.
1953 Am 1. März 1953 legte Hauptmann Schalk sein Amt zurück. Die Neuwahl ergab als Hauptmann Max Gerstl und als Stellver-treter Stefan Karaus "Als Schriftführer wurde Hans Hauben-hof er bestellt,
Am 27 Juni 1954 erfolgte die Abhaltung des Bezirksfeuerwehrtages in Sinabelkirchen. Als Ehrengäste konnten begrüßt werden: Bezirkshauptmann Hofrat Dr Tieber, RR. Dr. Bauer und Landeskursleiter der Feuerwehrschule a.D. Anton Waldert. Den Höhepunkt dieser Veranstaltung bildete die Auszeichnung der Brüder Valentin und Josef Spirk mit dem "Goldenen Leistungsabzeichen" für die im Dezember des Vorjahres durchgeführte Lebensrettung zweier Brunnenarbeiter aus einem 13 Meter tiefen Brunnen in Frösauberg. Anläßlich der Jahreshauptversammlung, am 19. Februar 1956 erfolgte die Neuwahl der Wehrleitung Hauptmann Max Gerstl, Stellv. Valentin Spirk jun.
1958 Am 20. 2. 1958 erfolgte der Ankauf eines gebrauchten LLF8 um S 30.000-. In diesem Preis waren noch mehrere Ausrüstungsgegenstände enthalten. Die Wehr hatte ab diesem Tag das erste geschlossene Löschfahrzeug, Marke Mercedes. Am 18. März 1958 wurde die seit. 1929 im Dienst gestandene Kernreiterpumpe an Wetzawinkel verkauft. Gleichzeitig erhielt Wetzawinkel den Bespannmannschaftswagen mit einigen sonstigen Ausrüstungsgegenständen zum Preis von S 4.880,-.

Unsere Wehr folgte auch dem Ruf zum Katastropheneinsatz, am 16. 8. 1958 in die Breitenau. Schwere Unwetter verwüsteten das Tal. Zur Soforthilfe veranstaltete unter der Leitung unseres sehr rührigen jungen Hauptmannstellvertreters Valentin Spirk, eine Gemüse- und Pflanzensammlung. Am 18. August d.J. fuhr unser LLF 8 voll mit Gemüse beladen in die Breitenau. Dort als erstes Hilfsgut eingelangt, wurden die Kameraden mit unserem Bürgermeister Florian Oberer herzlichst begrüßt.
1959 Anläßlich unseres Sommerfestes, am 23. 8. 1959 erfolgte die Auszeichnung der im Katastropheneinsatz gestandenen Kameraden mit der neu geschaffenen Hochwassermedaille. Bezirkhauptmannstellvertreter Dr. Brumen zeichnete folgende Kameraden aus:
Valentin Spirk, Willi Karaus, Josef Schlager, Adolf Spirk, Josef Marx, Karl Manninger, Johann Gimpl.
1960 Am 1. Februar 1960 ernannte Bezirksfeuerwehrkommandant Franz Zeltner den Schriftführer und Kassier unserer Wehr zum Abschnittskommandanten des Abschnittes V.
Unter persönlichem Einsatz von AK Haubenhofer und Hptm-Stellv. Valentin Spirk erfolgte im Frühjahr 1960 die Gründung einer Jugendfeuerwehr. Zwar gab es schon 1957 eine Jugendwehr, doch seit 1960 besteht in der Wehr laufend eine Jugendgruppe. Die Ausbildung erfolgte vorerst durch Hptm.Stellv. Valentin Spirk.
1962 unter Hauptmann Max Gerstl erfolgte am 1. 12. 1962 der Kaufabschluß mit der Fa. Rosenbauer über ein leichtes Löschfahrzeug LLF 8 Opel 1,9 t. zum Kaufpreis von S 151.450,-. Die Geldmittel wurden wie folgt aufgebracht: S 32.000,"- Landesregierung, S 45.000,- aus der Wehrkasse und S 77.000,- von der Gemeinde Sinabelkirchen mit Zuschüssen von den Gemeinden Unterrettenbach und Frösaugraben.
1964 Am 7. Juni 1964 erfolgte die Indienststellung des neuen Löschfahrzeuges (Lautsprecheranlage am LLF 8 wurde am 1. 4. 1964 installiert). Zu diesem Feste waren erschienen:
Bez. Feuerwehrkommandant Franz Zeltner, AK. Peritsch Ilz, sowie die Bürgermeister Gspandl, Rodler und Rosenberger. Pfarrer Anton Kropf nahm die Fahrzeugsegnung vor.

 

 


 

1965 Eine Gruppe nahm am 1. Leistungsbewerb nach den Bundeseinheitlichen Bestimmungen in Hartberg teil. Das Leistungsabzeichen in Bronze wurde erworben.

1966 Hauptmann Max Gerstl legte sein Amt aus Gesundheitsgründen zurück. In der außerordentlichen Hauptversammlung, am 14.5.66 erfolgte die Neuwahl der Wehrleitung. Zum Hauptmann wurde Valentin Spirk jun., zum Stellvertreter Adolf Loipersböck gewählt.

Mit Hauptmann Spirk, kräftig unterstützt von AK Haubenhofer und seinen Chargen, begann ein richtiger Aufschwung und Modernisierung der Wehr. Im Mai war der Löschwasserbehälter in Lugendorf fertiggestellt. Im September 1966 wurde über die Fa. Rosenberger ein Greifzug angeschafft. Im Zusammenwirken mit dem Roten Kreuz erfolgte im November d.J. ein "Erste
Hilfe-Kurs". 12 Feuerwehrkameraden nahmen daran teil, Vortragender: Dr. Tröster und Zgfr. Deutsch aus Gleisdorf.
1967 Im März 1967 wurde der Ankauf von zwei Funkgeräten beschlossen. Die Einschaltung erfolgte am 13.10.1967.
1968 wurde ein Mehrsweckfahrzeug ein Puch Haflinger angeschafft.
am 25. Aug. 1968 wurde dieses Fahrzeug in den Dienst gestellt. Der Kaufpreis betrug S 80.000,--. Hievon leistete die FF-Sinabelk S 38.000,-- die Gemeinde S 20.000,-- und die Landesregierung S 20.000,--. Die Segnung nahm Pfarrer Matthias Zöhrer vor. 10 Feuerwehren und zahlreiche Festgäste, unter anderen als Patin Frau Volkschulhauptlehrerin Hilde Senker, Bez. Hauptmann Stellvertreter Dr. Brumen, Bez. Feuerwehr Kdt. Schafler u.a. halfen das Fest verschönen.
1970 Anläßlich des Abschnittstreffen in Sinabelkirchen wurde eine neue TS Automatic 75 V in den Dienst gestellt. Kaufpreis S 40.700,- S 14,000,- Beihilfe, S 19.000,- Eigenleistung der Wehr und der Rest von der Gemeinde. In diesem Jahr wurde auch der Löschwasserbehälter in Kaiserberg errichtet.
1971 Frau Maria Hofer wurde für Ihre 25-jährige Tätigkeit als Mehlspeisköchin für die FF Sinabelkirchen geehrt.
Am 22.8.1971 war Sinabelkirchen der Austragungsort des 2. Bezirkspokalleistungsbewerbes. 60 Wettkampfgruppen beteiligten sich.
Für die im Juli vom starken Hagelschlag betroffene Gemeinde Markt Hartmannsdorf organisierte die Feuerwehr Sinabelkirchen eine Gemüsesammelaktion, Der Erfolg war sehr groß. Ein Löschwasserbehälter beim Besitzer Klausz Franz wurde errichtet.
1973 Landesfeuerwehrref. LdR. Pelzmann besichtigte unser Rüsthaus. Bei der anschließend erfolgten Aussprache wegen eines Tankwagenkaufes erfolgte die Zusage eine Beihilfe von S 300.000,--. In der Gemeinderatssitzung vom 11.5.1973 wurde dann der Beschluß zum Ankauf eines Tanklöschwagens TFL 2000 Steyr 590 Trupp zum Preise von S 620.000,- gefaßt.
Die Jugendfeuerwehr wurde von der FF Schulenburg BRD zu einem intern. Jugendlager einngeladen. Die Jungmänner wurden von der Wehr Schulenburg Leine bestens versorgt.
Vom 18, zum 19.Aug. 1973 nahm die Wehr im 4. Zug der F.u.B. Bereitschaft Weiz an der Großeinsatzübung in Feistritzwald teil, um Mitternacht erfolgte die Niederbrennung von Fratten, Jung - und Hochwald war zu schützen. Die Männer von 4 Zügen der F.u.E.-Bereitschaft Weiz sowie 3 Züge der F.u.B.-Bereitschaft Mürzzuschlag standen bis in den Morgenstunden im Dauereinsatz.
Um die Gerätschaft der Wehr unterbringen zu können, wurde mit Beschluß vom 10.3.1973 das alte Rüsthaus,- inzwischen instand- gesetzt und um einen Preis von S 10 000.-- zurückerworben.
1974 Am 1 .2.1974 erfolgte die Übernahme des TLF 2000 Trupp von der Firma Rosenbauer.
Die Wehr leistete S 100.000,- aus der Wehrkasse. S 300.000,-- Beihilfe und der Rest wurde von der Gemeinde aufgebracht. Zur Aufrüstung war noch ein Betrag von S 70.000,- offen. Eine Bausteinaktion erbrachte auch diesen Rest, sodaß mit 14. Juli anläßlich des Bezirksfeuerwehrtreffens in Sinabelkirchen ein komplett ausgerüstetes Fahrzeug seinen Bestimmungen übergeben werden konnte. Funk wurde von der Fa. Elin Graz eingebaut.
Am Bezirksleistungsbewerb nahmen 72 Gruppen teil, wobei die Gruppee Sinabelkirchen den 2. Platz in der Klasse Bronze A errang. Auch konnten 15 Kameraden mit Gattinen von der Freiw. Feuefwehr Schulenburg/Leine BRD begrüßt werden. Der Kdt. unserer Wehr HBI Spirk Valentin nahm sich liebevoll unserer Gäste an; alle wurden privat untergebracht.
1975 Über Einladung der Freiw. Feuerwehr Schulenburg/Leine stattete unsere Wehr einen Gastbesuch in Schulenburg ab. In dieser Zeit vom 16.8. bis 23.8.75 wurde uns ein umfangreiches Programm geboten. Über Antrag des Bezirkfeuerwehrverbandes wurde uns ein Greifzug zugewiesen. 1976 Im Erdbebengebiet Friaul Italien war unser Tankwagen mit drei Mann 6 Tage lang eingesetzt.Gegenbesuch der Schulenburger: Feuerwehrkameraden vom 27.6. bis 5.7.1976. Ein vom HBI Spirk V. ausgewähltes Programm lief mit vollster Zufriedenheit der Gäste ab.

Da in unserer Gemeinde die Flaschenplage derart zunahm, entschlossen sich die Feuerwehrkameraden das Gebiet zu säubern bzw. alte Flaschen einzusammeln. 8000 kg Glasbruch konnte an die Glasfabrik abgeliefert werden. Mit dem Gemeinschaftsbau der Festhalle wurde begonnen. Ein Kredit in der Höhe von S 250.000,- wurde von den Vereinen: Kameradschaftsbund, Sportverein, Musikverein und der Freiw. Feuerwehr Sinabelkirchen aufgenommen.
1977 Die Feuerwehr Schulenburg kaufte für uns einen gebrauchten VW-Bus. Kameraden unserer Wehr holten das Fahrzeug in Schulenburg BRD ab. Der Ausbau erfolgte bei uns und der VW dient von nun an als MTF. Die Gesamtkosten beliefen sich ca. auf S 60.000.- wobei ein weiteres Funkgerät für den MTF angekauft wurde.
Eine zweite Sirene die auf dem Rüsthaus motiert wurde, konnte angeschafft werden. Die erste Sirene befindet sich auf dem Gemeindehaus. 1978 Mit dem Einbau der Sirenensteuerung wurde begonnen.

In der Ausschußsitzung vom 9.2.1978 gab HBI Spirk Valentin seinen Rücktritt bekannt. Gleichzeitig legte auch sein Stellvertrt. OBI Karaus Willi sein Amt zurück. Bei der am 4.3.1978 erfolgten Neuwahl wurde BM Werner Prettenhofer neuer Kommandant der Wehr. Zum Stellvertr. wurde LM Gerstl Ludwig jun. gewählt.

Die Rüsthaustore wurden durch Blechkipptore ersetzt. Anläßlich des Feuerwehrfestes wurde die Segnung des MTF VW vorgenommen. 28 Frauen von Sinabelkirchen übernahmen die Petenschaft. Mit Beschluß der außerordentlichen Wehrversammlung vom 13.5.1978 wurde Kamerad Spirk Valentin einstimmig zum EHBI ernannt.

Über Antrag des Bezirkfeuerwehrverbandes erhielt unsere Wehr eine zweite Schmutzwasserpumpe für den Bereich Sinabelkirchen. zugeteilt.

Am 18.7.1978 gingen über Sinabelkirchen und vor allem über dem Ritscheintal schwere Gewitter nieder. In Hartmannsdorf durch Hagelschlag alles vernichtet. Eine Gemüsesammelaktion der Feuerwehr Sinabelkirchen für die Betroffenen erbrachte einen großen Erfolg.


 

1980 Im Protokoll zu der am 16.4.1980 abgehaltenen Ausschußsitzung steht zu lesen: " Der Ausschuß hat beschlossen: Ankauf eines Tankfahrzeuges 2000, Verkauf des Tank 2000, Verkauf des Puch Haflingers. Für die damit verbundene Notwendigkeit des Zubaues zum Rüsthaus hat die Gemeinde für 1980 bereits einen Betrag von S 80.000,-- bewilligt." Im September einigte sich der Ausschuß für einen Zubau welcher auch in der außerord. Vollversammlung vom 28.Sept. 1980 bestätigt wurde.
Aus dem Dienstbuch: Am 4.11.1980 brach in der Lackiererei der Tischlerei Meister in Gnies ein Brand aus. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren und das richtige Verhalten der Belegschaft, konnte ein Großbrand verhindert werden.
1981 Bei den am 6.3.1981 abgehaltenen Neuwahlen wurden gewählt: zum Ortskommandanten HBI Prettenhofer Werner und zum Stellvertreter LM Klausz Franz. OBI Gerstl Ludwig legte sein Amt zurück.
Für die Jugend für Übungszwecke wurden 2 CB Funkgeräte angekauft.

Fürchterlicher Verkehrsunfall in Gnies: Tautscher Rudi aus Sinabelkirchen fuhr in Gnies in einen Brückenpfeiler und er erlag seinen Verletzungen. Unser Kamerad Pratscher Peter sowie ein weiterer Insasse erlitten schwere Verletzungen.
1982 BM Karl Hofer, ein langjähriger eifriger Feuerwehrkamerad ist verstorben.

Durch geringe Niederschläge war der Wassertransporteinsatz erheblich gestiegen. Eine großangelegte Übung fand im alten Handler-Fabriksgebäude statt. Eingesetzt waren 11 Fahrzeuge und 78 Mann hievon 12 Atemschutzträger.

Nachdem mit den Musikverein Sinabelkirchen über den Zubau eine Einigung erzielt werden konnte, wurde nach Eröffnung der Bauanbote der Fa. Strobl Weiz der Rohbau des Rüst-u. Wohnhauses zugesprochen. Mit viel Eifer der Feuerwehrkameraden konnte der Rohbau bis zum Herbst fertiggestellt werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf S 893.000,-, wobei die Feuerwehr S 322.000,- und 1800 freiw. Arbeitsstunden aufbrachte. Von der Musik wurden 130 Stunden geleistet. Mit dem Weiterbau wird erst begonnen, wenn die notwendigen Geldmittel von der Landesregierung für die 3 Wohnungen im Obergeschoß flüßig gestellt werden.
Unter der Annahme ein Satelitt stürzte auf die Oststeiermark wurde eine großangelegte FuB.-Übung im Raume Weiz durchgeführt. Sinabelkirchen war durch den LLF-8 mit Zugsführer HBI Prettenhofer und Bereitschaftskdt.Stellvertr. ABI Haubenhofer Johann im Einsatzstab vertreten.

1984 Die Wasserknappheit hat derart zugenommen, daß fast tägl. die Wehr mit Nutzwasser unterwegs war. Der Ausbau des Wasserleistungsnetzes schreitet jedoch zügig vorwärts. Der Gemeinderat hat beschlossen weitere Arbeiten beim Rüst- u. Wohnhaus an die ÖWG zu übergeben. Die Ausschreibungen, Bestandsaufnahme usw. wurden vor kurzem abgeschlossen. Die Firma Brunner in Gleisdorf bekam den restl. Bauauftrag sowie verschiedene Handwerksbetriebe. Da unserer Wehr die Geldmittel zur Ausstattung fehlten, wurde eine Pikerlaktion gestartet. S 26.270,- waren der Erfolg. Vom Land Steiermark Abt.f. Feuerwehr-u. Kathastrophenschutz bekamen wir für den Schulungsraum S 80.000,- zugewiesen. Dieser Betrag wurde für die Einrichtung aufgewendet.
Die Vorbereitungen für den Bezirksfeuerwehrtag mit dem 1. Pokalleistungsbewerb haben begonnen, nachdem die Zuspräche vom Bezirksfeuerwehrverband erfolgte.
1985 Unser MTF VW ist derart durchgerostet, daß eine Instandsetzung nicht mehr möglich ist. Wir haben an die Gemeinde einen Nachtragsvoranschlag in der Höhe von S 246.000,- eingebracht. Leistung der FF Sinabelkirchen S 116.000,- erhoffte Mittel von der Gemeinde und S 80.000,- vom Land. Das Land hat den Betrag bereits bewilligt und der Ankauf über die Firma Karl Buchgraber in Sinabelkirchen ist bereits erfolgt.
Das viertorige Rüsthaus mit einem Schulungsraum für 50 Personen mit kleiner Küche, 3 Mietwohnungen und ein Musikproberaum steht heute fertig. Sanitäreinrichtungen, Kleiderschränke für die Einsatzkleidung sowie div. Einrichtungen sind noch zu beschaffen.
Heute im Jubiläumsjahr steht die Wehr modernst ausgerüstet und gut untergebracht für die nächsten Jahrzente, für alle Einsätze bereit. Mit viel Mühe und Freizeit, all dies geschaffen von Männern und Frauen die noch Nächstenliebe kennen und sich nicht scheuen vor schmutzigen Händen, sondern zupacken wenn es gilt, dem Nächsten zu helfen, nur so konnte dies alles geschaffen werden. Nicht nur Einsätze, sondern auch die Veranstaltungen der Feuerwehr möchte man bestimmt nicht entbehren, so war unser 32. Maskenball wieder ein großer Erfolg und unsere Maifeste gehören seit Jahren zum selbstverständlichen Dorfgeschehen. Unsere Kleinen freuen sich jedes Jahr auf den mit dem Musikverein Sinabelkirchen veranstalteten Kindermaskenumzug.

 

Termine

Übungen

Sitzungen

Copyright © 2013. All Rights Reserved.